Dezember 2018 alle Termine
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Aktive in Bildungseinrichtungen

Schwerpunktthemen:

  1. Soziale Herkunft und Bildungschancen - Bindung und Bildung von Beginn an
  2. Ganztagesbildung an der Schule
  3. Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Lehrer und der Lernbedingungen für Schüler
  4. mehrere Themen gleichberechtigt genannt:
  • Entwicklung eines Bildungsleitziels für die Stadt
  • Erziehungsführerschein für Eltern
  • Inklusion behinderter Kinder

Aus den aufgeführten Schwerpunkten erarbeiteten Arbeitsgruppen Unterthemen zu folgenden Fragestellungen:

  • Welche gut funktionierenden Angebote hält die Stadt NSU bereits vor?
  • Was könnte verbessert werden?
  • Welche Visionen könnten im Zeitraum von ca. 2 Jahren erreicht werden?

 

Zum 1. Schwerpunktthema wurden folgende, bestehende Angebote hervorgehoben, wie beispielhaft zu nennen, Angebote des Familienbüros und des „Cafés Zukunft“, Angebote von „Sprache verbindet“, „Treffpunkt International“ und „Sprache macht Spaß“.

Ziel der Gruppe war es, das vorhandene Bildungsangebot sinnvoll zu erweitern und insbesondere Eltern und Vereine verstärkt in die Bildungsarbeit mit einzubeziehen.
Um den Zugang zu NSU-Bildungseinrichtungen für Alle zu öffen, sollten kostenlose Gutscheineine für den Besuch der Bildungseinrichtungen vorhanden sein.

Ansprechpartner:
Frau Lauble
E-Mail: lauble(at)caritas-heilbronn.de,
Herr Ayaz
E-Mail: aydin50(at)arcor.de

Im Zusammenhang mit dem Unterthema: „Soziale Herkunft und Bildungschancen“ wurde von der sich damit befassenden Arbeitsgruppe die gute Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen und Bildungsträgern in Neckarsulm betont. Darüber hinaus wurde auf bestehende Fördermöglichkeiten an den Schulen für schwächere Schüler, wie etwa die „Samstagsschule“ an der Neubergschule hingewiesen. Auch die gute personelle und finanzielle Ausstattung der Neckarsulmer Schulen wurde hervorgehoben.
Die Arbeitsgruppe hatte es sich zum Ziel gesetzt, durch spezielle Angebote die Chancengerechtigkeit im Bildungssektor zu erhöhen.
Als Idee wurde beispielsweise die flächendeckende Einrichtung eines „Sozialschrankes“ an allen Schulen genannt.
Damit Kinder aus den Stadtteilen vermehrt an den guten Bildungsangeboten teilhaben können, entstand die Idee, dass der Mediathekausweis als Busfahrschein gelten könnte. Ebenso sollte das Projekt „Büchermäuse“ ausgebaut und die Hausaufgabenbetreuung gebündelt und koordiniert werden.

Die Teilnehmer äußerten nochmals den besonderen Wunsch, dass das Projekt "Bildungspatenschaften", welches bereits im Rahmen der Zunftswerkstatt: „Bildungschancen- Ausbildungsplatz“ benannten wurde unterstützt und verwirklicht werden sollte.

Ansprechpartner:
Herr Fromm
E-Mail: sekretariat(at)kath-fachschule-nsu.de
Herr Karg
E-Mail: kontakt(at)pestalozzischule-neckarsulm.de

 

Zum 2. Schwerpunktthema widmete sich eine dritte Gruppe unter dem Stichwort „Lebensschule“ dem Thema der "Ganztagesbildung" an den Neckarsulmer Schulen. Es wurde der Wunsch nach Entwicklung eines qualifizierten und hochwertigen schulischem Bildungsangebots unter Einbeziehung verschiedener Professionen und Institutionen (auch Vereine, Wirtschaft etc.) genannt. Zur Gewinnung von Synergien solle die Zusammenarbeit zwischen den Schulen verstärkt werden. Ebenso gelte es außerschulische Partner für erweiterte Betreuungsangebote der Schüler zu gewinnen.

Ansprechpartner:
Frau Beck-Schulz
E-Mail: heidrun.beck-schulz(at)web.de

 

Zum 3. Schwerpunktthema befasste sich eine Arbeitsgruppe mit der "Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Lehrer und Lernbedingungen für Schüler". Als besonders positiv wurde das gute Angebot der Schulsozialarbeit an allen Schulen hervorgehoben. Auch das stetige „Offene Ohr“ der Stadt für die Belange der Schulen wurde gelobt. Die Hermann-Greiner-Realschule verwies auf bestehende räumliche Probleme an ihrer Schule. Innerhalb der Arbeitsgruppe wurde in diesen Zusammenhang unter anderem über eine Kooperation mit dem benachbarten „Haus der Vereine“ nachgedacht. Auch diese Gruppe widmete sich dem verstärkten Austausch der Schulen untereinander durch regelmäßige themenbezogene Treffen. Ziel sei es tragfähige Kooperationsbeziehungen aufzubauen. Auch wurde der Wunsch geäußert mit einem „Pilotprojekt“ Ganztagesschule, z.B. an einem Nachmittag in der Woche zu beginnen.

Ansprechpartnerin:
Frau Polonio
E-Mail: epolonio(at)polonio.de oder polonio(at)hgr-nsu.de

 

Zum 4. Schwerpunktthema wurde von der sich damit befassenden Arbeitsgruppe die Idee zur Initiierung eines „Neckarsulmer Bildungsgipfels“diskutiert. Zu einer solchen moderierten Veranstaltung sollte möglichst breitgefächert eingeladen werden.
Angedacht wurde alle an dem Thema „Bildung“ interessierten Eltern, Lehrer, Verwaltung, Politik, Bildungseinrichtungen (erweitert), Vereine, Verbände sowie Vertreter der Wirtschaft einzuladen. Ziel einer solchen Veranstaltung sollte es sein, Impulse für die Entwicklung eines Neckarsulmer Bildungskonzeptes zu setzen. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe waren sich darüber einig, dass hierzu zunächst eine politische Klärung erforderlich ist.

Die erste öffentliche Veranstaltung. "Bildungsgipfel Neckarsulm" fand bereits am 23.01.2012 im St. Paulus Neckarsulm statt.